AMNOG

Seit Inkrafttreten des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) am 1. Januar 2011 ist ein Verfahren zur frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V erforderlich. Die Nutzenbewertung betrifft alle Wirkstoffe, die seit dem 1. Januar 2011 in Deutschland neu eingeführt wurden, und wird bei der Einführung des Wirkstoffs sowie bei Erweiterung der Indikation vorgenommen.

Das AMNOG-Reporting des Arzneimittel-Atlas 2015 blickt auf die nunmehr vierjährigen Erfahrungen mit der frühen Nutzenbewertung zurück. Die Darstellung gliedert sich wie folgt:

  • Unter Verfahren und Bewertung wird eine Übersicht zum aktuellen Stand der Verfahren der bisher durchgeführten frühen Nutzenbewertungen gegeben, und die Ergebnisse der Nutzenbewertung werden zusammenfassend dargestellt.
  • Versorgung: Hier wird für ausgewählte Arzneimittel die Entwicklung der Versorgung betrachtet: Ziel ist es festzustellen, in welchem Ausmaß der belegte Zusatznutzen für die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten Zielpopulationen ausgeschöpft wurde.
  • Unter Top-Themen werden die wichtigsten Themen dargestellt, die 2014 hinsichtlich der frühen Nutzenbewertungen diskutiert wurden.
  • Nachweis des Zusatznutzens: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Frage, ob der Zusatznutzenbeleg im Sinne des AMNOG für bestimmte Arzneimittelgruppen unterschiedlich schwer zu erlangen ist.